Erfahrungsberichte über Diätkrisen    
  • Janes Diätkrise
    Wer kennt das nicht? Schon lange gefällt man sich selbst nicht mehr. Sonntag Abends liegt man schlaflos im Bett und nimmt sich ganz fest vor: Morgen, ja morgen fange ich an. Ich esse ganz wenig. Ich nehme jetzt ab! Ich zeige es allen! Und dann fängt der neue Tag an. Oft genug denkt man nicht mehr an die miesen Gefühle, die noch am Abend zuvor für die guten Vorsätze gesorgt hatten. Wenn man sich jedoch noch daran erinnert, wird als erstes das Frühstück ausgelassen. Man hat doch morgens eh keinen Hunger, also ist das ganz einfach! Spätestens am Vormittag kommt dann das erste flaue Gefühl im Magen. Man nagt vielleicht an einem Reiskeks oder einem trockenen Brötchen herum und ist ganz stolz, dass man so wenig isst. Zur Mittagszeit läuft einem schon das Wasser im Mund zusammen, wenn man nur das Vesperbrot der Kollegen sieht, während man selbst einen kleinen Salat zu sich nimmt. Bohrendes Hungergrummeln begleitet einen dann den ganzen Nachmittag. Endlich zu Hause angekommen, steht man unschlüssig vor dem Kühlschrank. Zuerst noch beherrscht. Nur eine kleine Portion dies oder jenes, doch nach den ersten paar Bissen überkommt einen der große Fressanfall. Man kann sich nicht mehr beherrschen. Nachdem dann der Kühlschrank einigermaßen geleert ist, und vielleicht noch die eine oder andere Süßigkeit den Weg in den Mund gefunden hat, sitzt man wie ein Häufchen Elend in der Ecke. Alles vorbei! Man hat einfach nicht die Willenskraft dazu, um Abzunehmen! Dabei gibt es doch so viele, die von Abnehmerfolgen berichten. Ist man nur selbst zu schwach dazu?

 

  Wenn du eine Diätkrise hinter dir hast, dann schreib doch hier einen kurzen Bericht darüber. Vielleicht können Andere davon profitieren und fallen nicht in das selbe Krisenloch.