Janes Erfolge    

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So habe ich schon 35 Kilo abgenommen (Stand Februar 2004)

Eine erfolgreiche Diät? Das gibt es nicht!
Auf jeden Fall nicht, wenn man das Wort Diät so verwendet, wie es sich landläufig in die Umgangssprache eingebürgert hat. Dort meint man ja mit dem Begriff Diät, die Reduzierung der Nahrung.
Erfolg hat man nur, wenn man zu einem normalen Essverhalten findet. Normal darf nicht heißen, dass man fett- und zuckerhaltige Sachen zum Sattwerden zu sich nimmt. Normal heißt, ein gesundes Mischverhältnis zu finden, wobei die fett- und zuckerhaltigen Sachen zum Luxusobjekt werden. Die Grundnahrungsmittel muss sich jeder selbst zusammenstellen. Es gibt kein Schema, dass man für jeden anwenden kann. Ich kann nur für mich sprechen.

Bei mir funktioniert es so:

Frühstück: Auf jeden Fall! Auch wenn ich keinen Hunger habe, mindestens zwei Scheiben Vollkorntoast mit Becel ProAktiv (wegen Cholesterinspiegel), bei mehr Appetit auch einmal ein Schälchen Müsli mit Magermilch und Obst

2. Frühstück: Ein belegtes Vollkornbrot. Sehr oft mit Becel und Gemüse (Salatgurke, roher Kohlrabi oder Tomate in Scheiben geschnitten). Ab und zu magerer, gekochter Schinken, Putenwurst oder Lachsschinken.

Mittagessen: Vorgekochte Suppen oder andere Gerichte, die man rasch aufwärmen kann. Oder 250 gr. Magerjoghurt mit einem Löffel Marmelade, Kirschgrütze oder frischem Obst verrühren und etwas Müsli oder Vollkorn-Cornflakes dazu. Oder eine große Portion Müsli mit Obst und Magermilch.

Nachmittag: Etwas Obst (Banane, Nektarine, Weintrauben, etc.)

Abendessen: Antizyklisch zum Mittagessen. (Mittags warm = Abends kalt, Mittags kalt = Abends warm).
Als Beispiel für ein kaltes Abendessen dient auch wieder ein belegtes Vollkornbrot mit Becel und Gemüsescheiben. Dazu ein paar frische Kräuter oder ein paar Sonnenblumenkerne.
Als warmes Abendessen mache ich mir sehr oft eine Nudelpfanne mit Gemüse. Oder Nudeln mit fertiger Tomatensoße, in die ich frische Tomatenstücke gebe.

Naschen: Auch das muss sein! Und am besten sofort, wenn der erste Süßhunger auftritt! Dann sofort ein kleines Stück Schokolade oder eine Handvoll Gummibärchen und der Süßhunger kann sich nicht zu einer Süßgier auswachsen, in der man vielleicht die ganze Packung zu sich nehmen würde.

Trinken: Sehr wichtig! Mindestens drei Liter Früchtetee, Wasser oder Fruchtsaftschorle. Trinken regt den Stoffwechsel an, hilft beim Abtransportieren der Schlacken und macht eine schöne, pralle Haut.

Bewegung: Auch wenn es schwer fällt! Bewegung muss sein! Langsam beginnen, sich etwas suchen, dass Spaß macht. Und den Puls kontrollieren! Lieber länger im Pulsbereich trainieren, als sich innerhalb von zehn Minuten verausgaben! Jeden Augenblick nutzen, Treppe statt Fahrstuhl, Fußweg statt Auto, etc.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich weder Kalorien noch Fettmengen zähle. Ich achte darauf, viele Vollkornprodukte, möglichst wenig tierische Fette, in geringem Maße pflanzliche Fette und viel frisches Obst und Gemüse zu mir zu nehmen.
Vor einem halben Jahr hätte ich nicht daran geglaubt, aber es stimmt: Man gewöhnt sich so sehr daran, dass man die früher alltäglichen, normalen, fettreichen Sachen nicht mehr mag. Nach einem sehr fettreichen Essen habe ich ein komisches Mundgefühl und Magenschmerzen.
Mit meinem System habe ich inzwischen 35 Kilogramm abgenommen (Stand 2/04).
Doch wie gesagt: Jeder muss seinen eigenen Weg finden!